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Noch vor wenigen Jahren galt die Telearbeit als Vorteil, heute ist sie in vielen Fällen zum Standard geworden. Aber ist das wirklich überall so? In der IT ändert sich das Arbeitsmodell dynamisch, und damit auch die Erwartungen der Bewerber. Wie sieht die Situation am Ende des Jahres 2025 aus?

Was erwarten die IT-Bewerber im Jahr 2025?

Der IT-Arbeitsmarkt verändert sich rasant - und damit auch die Erwartungen der Fachkräfte. Vor nicht allzu langer Zeit reichte die Möglichkeit, aus der Ferne zu arbeiten, aus, um Aufmerksamkeit zu erregen. Heute ist dies nur noch der Ausgangspunkt. Die Bewerber suchen nach viel mehr.

  • Volle Fernsteuerung oder echte Flexibilität
    Viele Berufstätige wollen nicht in ein Büro zurückkehren. Sie erwarten, dass sie von überall aus arbeiten können - ob von zu Hause aus oder von einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land. Eine Mischform ist nur dann akzeptabel, wenn sie tatsächlich Freiheit bietet und keine obligatorischen Tage im Büro bedeutet.
  • Transparenz vom ersten Kontakt an
    Die Bewerber wollen bereits in der Anzeige wissen, welches Arbeitsmodell das Unternehmen anbietet. Das Fehlen klarer Informationen ist oft ein Grund für den Abbruch des Einstellungsverfahrens.
  • Asynchroner Betrieb und Anpassung an verschiedene Zeitzonen
    In globalen IT-Projekten ist asynchrones Arbeiten zunehmend die Norm - damit jeder in seinem eigenen Tempo Aufgaben erledigen kann, ohne sich ständig dem Zeitplan des Teams anpassen zu müssen.
  • Gut organisiertes Remote-Onboarding
    Die Bewerber erwarten, dass sie vom ersten Tag an wissen, wo sie Dokumente finden, welche Tools sie verwenden und wen sie um Hilfe bitten können. Das organisatorische Chaos in den ersten Wochen ist der häufigste Grund für Frustration bei neuen Projekten.
  • Zugang zur Entwicklung
    Online-Kurse, die Finanzierung von Zertifizierungen oder die Möglichkeit, mit neuen Technologien zu arbeiten, sind ein wichtiger Bestandteil von Fernarbeitsplatzangeboten. Die Bewerber wollen sichergehen, dass sie nicht auf der Stelle treten - auch wenn sie von zu Hause aus arbeiten.
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Neue Trends bei der Telearbeit

Fernarbeit in der IT ist nicht mehr nur eine Option, sondern eine alltägliche Realität, die sich ständig weiterentwickelt. Im Jahr 2025 gibt es mehrere klare Richtungen, die die Art und Weise verändern, wie Fachleute und Unternehmen dieses Modell der Zusammenarbeit angehen.

Zunehmend populär werden die folgenden eine Kombination aus Vollzeit- und gelegentlichen Live-Sitzungen. Viele Arbeitnehmer schätzen die Möglichkeit, von überall aus arbeiten zu können, schätzen aber gleichzeitig, wenn sie hat das Team die Möglichkeit, sich mit einmal im Quartal oder bei einem wichtigen Workshop. Es ist ein Kompromiss zwischen Flexibilität und Beziehungsaufbau.

Zugleich wird die Bedeutung der asynchrone Kommunikation. Teams, die über verschiedene Zeitzonen verstreut sind, müssen so arbeiten, dass nicht alle zur gleichen Zeit anwesend sein müssen. Kurze Nachrichten, gut gepflegte Protokolle und Aufzeichnungen von Sitzungen ersetzen allmählich die langen Videokonferenzen.

Auch die Bewerber achten zunehmend auf Qualität der Prozesse und Instrumente, die Fernarbeit unterstützen. Ein effizientes Onboarding, klare Arbeitsabläufe in Systemen wie Jira oder ClickUp und ein schneller Zugang zu den erforderlichen Informationen sind nicht mehr so sehr „willkommen”, sondern vielmehr Pflicht.

Auch sie gewinnt zunehmend an Bedeutung Work-Life-Balance. Für viele Berufstätige spart das Arbeiten aus der Ferne nicht nur Zeit beim Pendeln, sondern auch mehr Kontrolle über Ihren Tag. Unternehmen, die dies respektieren können - zum Beispiel, indem sie ihre Mitarbeiter nicht bis spät in die Nacht mit Meetings überhäufen -, haben in den Augen der Bewerber einen Vorteil.

Fernarbeit in der IT im Jahr 2025 ist daher weniger ein „Experiment” oder ein „Vorteil” als vielmehr ein bewusste Wahl - sowohl für Unternehmen als auch für Fachleute.

Herausforderungen für Unternehmen

Für Unternehmen ist die Fernarbeit immer noch Mischung aus Vorteilen und Schwierigkeiten. Einerseits bedeutet dies Einsparungen und Zugang zu einem globalen Talentpool. Andererseits erfordert es eine größere Aufmerksamkeit für Integration, reibungslose Kommunikation und die Aufrechterhaltung des Engagements des Teams.

Unternehmen, die Folgendes kombinieren können Flexibilität bei guter Organisation, Sie gewinnen den Kampf um die besten Fachkräfte.

Fernarbeit - immer noch attraktiv, aber nicht immer möglich

Die meisten Unternehmen in der Technologiebranche bieten heute ein Modell der remote oder hybrid. Gleichzeitig erfordern manche Projekte eine Vor-Ort-Präsenz - dies gilt insbesondere für den SAP-Bereich, wo bei Implementierungen oder Rollouts Die Kunden erwarten nach wie vor, dass sie vor Ort arbeiten.

Für die Bewerber bedeutet dies, dass sie eine bewusste Entscheidung treffen müssen: ob sie Flexibilität oder stabile, aber weniger flexible stationäre Projekte bevorzugen.

Zusammenfassung

Fernarbeit in der IT ist nicht mehr nur Technologie - ist in erster Linie eine Arbeitskultur und Vertrauen. Die Bewerber erwarten Flexibilität, aber auch klare Regeln und gut durchdachte Prozesse.

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Joanna Komsa-Chłodny

Marketingleiterin. Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Online-Marketing, Strategieentwicklung, Kommunikation und Beziehungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Bei Lukardi ist sie unter anderem für das Image des Unternehmens, die Erstellung von Kampagnen, die Organisation von Webinaren und Konferenzen und die Entwicklung von Strategien - einschließlich Content-Strategien - verantwortlich. Sie begeistert sich für neue Technologien, KI und Neuropsychologie. Es macht ihr Spaß, mit Menschen zu sprechen, ihre Bedürfnisse kennenzulernen und maßgeschneiderte Lösungen zu implementieren.